Die Götter
für die
Module: Perditia und Mittellande

1.) Die Götter
der Dunkelheit
Nokton, der Obergott
der Dunkelheit, Herrscher über die Unterwelt, hat die Form
eines berggroßen Schattens. Sein Profil verrät (möglicherweise)
zwei Hörner und zwei fledermausähnliche Flügel. Er
hat zwei dunkelrot glühende Augen. Seine Präsenz verursacht
in 100km Umkreis Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. Er wird
nur in den höchsten Kreisen der bösen Religionen verehrt,
wie Dunkle Priester, Zauberer, und Dunkelelfen.
andere Namen: Ashkor, Izremonor
(dunkle Sprache), Eachiu (Valdarian)
Zanathoz, Gott
des Todes, der Krankheit und des Verfalls, der Liebling von Nokton
und zugleich sein treuster Diener. Er hat die Form eines 50m hohen
Vampirs aus faulendem Fleisch in dem Schwärmen von Maden und
kleinen Dämonen hausen. Von ihm geht ein unerträglicher
Geruch bis zu 10km entfernt aus. Er wird von untoten Herren (z.B.
Vampirlords), Nekromanten, und einigen Assassinenorden verehrt.
andere Namen: Golmonor (dunkle
Sprache), Gwengleach (Valdarian), Morbeus (Oclatian/Tigalian)
Shtak, Gott des
Krieges und des Blutes, hat die Form eines 30m hohen Echsenmenschen
mit 6 Armen, in der er jeweils eine schreckliche, bluttriefende
Waffe hält. Er wird von den Echsenmenschen verehrt, die hauptsächlich
in den Westlanden leben, sowie einigen Orkstämmen (unwissend
über sein Verrat) und einigen Nomaden- und Barbarenstämmen
in den Wüsten der Mittellande, den Dschungelinseln, und den
Steppen der Ostlande.
andere Namen: Lqushnftag (dunkle Sprache), Ssshtothshk (Echsensprache),
Kaji (Tugarisch), Shork (Nordlande)
Yeeelmi, Göttin
der Lügen, und des Verrats, hat den Körper einer Frau
mit dem Kopf eine Fuchses und den Augen und die Zunge einer Schlange.
Sie wird von den bösen Hexen und anderen bösen Zauberern
verehrt.
Weiterhin gibt es noch
einige Unter- bzw. Halbgötter wie:
- Tox, der Gott der Zerstörung
und des Schreckens
- der Gott der Schmerzen, der auch der
oberste Dämon ist, sein Name ist unaussprechbar
- der Gott der Diebe, der die Form eines
großen Affen mit langen Fingern hat
- Noruas, Herr der Schatten (war in
früheren Inkarnationen ‘Zuraon der Ewig Verdammte’ und ‘Usanor,
Herr des Schreckens’)
- der König der Drachen
- sowie einige Schutzgötter von
verschieden bösen Rassen wie Orks (Huruk, der unbesiegbare
Krieger), Goblins, etc.
2.) Die neutralen Götter
Ilotoli, der Obergott
des Wahren Gleichgewichts, Hüter der Ewigkeit. Er hat sehr
wenige Anhänger, dazu gehören einige Heilige Männer
in den Ostlanden, sowie eine Sekte in Helecos (Mittellande). Seine
Form ist unbekannt. Er hütet die riesige, goldene Waage von
Ilotoli (auch Weltenwaage oder Waage der Ewigkeit genannt). In den
riesigen (etwa 300m breiten) Schalen befindet sich jeweils ein Berg
aus Sandkörnern. Hier wird auf der einen Schale alles Böse
(hauptsächlich Gier und Haß) gegen alles Gute (hauptsächlich
Liebe und Mitgefühl) auf der anderen Schale gegenüber
abgewogen. Auf den vielen Sandkörnern ist jeweils in ganz kleiner
Schrift ein beschreibendes Wort für dessen Entstehung eingraviert
(s. oben). Laut den urältesten Mythen, wird die Welt zuende
gehen, falls die Waage eines Tages das Gleichgewicht verliert und
zu einer Seite ausschlägt. Glücklicherweise reagiert die
Waage nur sehr träge auf Ungleichgewichtigkeit.
Kronikos, Gott
der Zeit und des Wandels. Er hat die Form eines ca. 40m hohen Menschen,
dabei wechselt er etwa alle 10 Sekunden zwischen der Form einer
jungen Frau und die eines alten Mannes, der in einer riesigen Robe
gekleidet ist, auf der zahlreiche, verschiedene Uhren dargestellt
sind. Dabei umkreisen ihn ununterbrochen, wie Satelliten, zahlreichen
bunt leuchtende Sterne, die den Betrachter hypnotisieren. Er hütet
das Kosmische Uhrwerk, ein komplexe Maschine etwa 600m hoch und
breit, das aus einem Gewirr von phantastisch stilisierter Mechanik
besteht. Diese Maschine wächst mit der Zeit (ca. 50m pro 1000
Jahre) und nimmt die Form und Technik von aktuell benutzten Zeitmeßinstrumenten
der Bewohner der materiellen Ebene an. Die Uhrzeit auf dem riesigen
Zeigerblatt zeigt kurz vor 12h an. Kronikos hat die Aufgabe diese
Maschine zu bewachen und zu warten. Er wird von einigen Bewohnern
der Oclatianischen Imperiums und Helecos (Mittellande) verehrt.
andere Namen: Elenheru (Valdarian)
Pantomos, Herr
der Elemente und des Handwerks, hat die vage Form eines 40m hohen
Menschen mit einem Kopf aus Feuer, Arme und Torso aus Stein, und
Beine aus Wasser. Gleichzeitig wirbelt andauernd ein Sturm (Tornado)
um ihn herum. Er wird von den Zwergen, den Einwohnern von Elementia
(Mittellande), einigen Drachen, einigen Seegnomen, und den Barbaren
auf den Nordlanden (Mittellande), sowie von Alchimisten und Schmieden
verehrt.
andere Namen: Hordar (Nordlande),
Zleralzsabzlafon (Seegnomisch)
Weiterhin gibt es noch
einige Unter- bzw. Halbgötter wie:
- Petraxtor, Herr der Erde, wird von
den Zwergen und anderen unterirdischen Rassen verehrt
- Marnor, Herr des Wassers, wird von
den Meermenschen verehrt
- Kelor, Herr der Luft, wird von den
Vogelmenschen und den Fledermausreitern verehrt
- Etor, Herr des Feuers, wird von den
Bewohnern der Dracheninseln, besonders in der Nähe von Vulkanen,
verehrt
Diese Halbgötter
verbleiben im Gegensatz zu allen anderen permanent auf der materiellen
Ebene, nämlich auf der Insel der Elemente in den Mittellanden.
3.) Die Götter
des Lichts
Va, Obergott/göttin
des Lichts und der Schöpfung, hat die Form (oder ist sogar
wirklich) der Sonne (ca. 20km groß). Er/Sie wird von vielen
Valderanischen Elfen (Westlande) verehrt. Er/Sie ist der Hauptgott
der Vereinigten Kirche des Lichts, die am stärksten verbreitete
Religion in den Mittellanden, deren Zentrum im Heiligen Akhischen
Reich liegt. Alle, die ihm/ihr zu Nahe kommen, werden geblendet.
andere Namen: Sptakor, Izstaknardor
(dunkle Sprache), the Great One (Anblien), le/la Grand (Bovignien),
der/die Einzige (Akhisches Reich), Alakpar (Khaziden-Kaliphat),
Rignar (Nordlande)
Jhia, Göttin
des Lebens, der Natur und des Friedens, hat wahlweise die Form eines
50m hohen Baums, einer jungen Elfin, oder des Mondes. Von ihr strahlt
solch Frieden und Ruhe aus, die sich kein Sterblicher entziehen
kann. Alle innerhalb von 10km, die nicht reinsten Herzens sind,
fallen in einen tiefen Schlaf. Zusätzlich entsteht überall
in diesem Bereich ein blühender Garten von überwältigender
Schönheit, der auch viele Jahre nach ihrem Verlassen so bleibt.
Sie wird von den Elfen, den Druiden, Wald- und Dschungelbarbaren,
fast allen Einwohner Arboriens, Lonrachinis’ (die Bardeninsel),
und einigen Hügelzwergen (sog. Gartenzwerge), sowie allen Mondanbeter
(Werwesen) verehrt.
andere Namen: Luna (Mondanbeter),
Natura (Gartenzwerge/Oclatian), Faldar (Nordlande)
Aian, Gott der
Weisheit, des Wissens, und der Magie, hat die Form eines riesigen
(30m hohen) alten Erzmagiers. oder Gelehrten. Er bewacht die Große
Schriftrolle, eine riesige Schriftrolle (1km breit) von unvorstellbarer
Länge, in der alle Ereignisse dieser Welt festgehalten werden
(durch seine Engel). Weiterhin trägt er den Panmagischen Stab
(ca. 30m hoch) auf der alle Sprüche (außer chronomantische)
eingraviert sind und die auch hiermit mit einer ungeheuren Energie
gezaubert werden können. Er ist äußerst erpicht
darauf endlich das Geheimnis der Chronomantie zu lernen. Er wird
von den Gelehrten, guten Magiern, von einigen Teilen der Bevölkerung
der Ostlande verehrt
Artos, Gott der
Tugend, der Krieger gegen das Böse, hat die Form eines riesigen
(30m hoch), muskulösen, geflügelten, weißen Kentauren.
Er besitzt viele der mächtigsten Waffen von allen Ebenen, darunter
das Göttliche Schwert der Wahrheit, das Göttliche Schild
des Gewissens, der Göttliche Speer des Schicksals. Diese werden
von seinen Erzengeln, den Himmlischen Wächtern, bewacht und
können auch von diesen geführt werden. Er wird von den
Bewohnern des Oclatianischen Imperiums, Helecos, verschiedenen Ritterorden,
und guten Drachen verehrt.
Weiterhin gibt es noch
einige Unter- bzw. Halbgötter wie:
- Ticia, Göttin der Gerechtigkeit,
des Gesetzes, und der Hoffnung
- Doria, Göttin der Liebe (ursprünglich
nur ein Erzengel)
- Elwyn, Tochter von Jhia, Schutzgöttin
der Elfen, Feen, und Waldgnome, Göttin der Gutmütigkeit,
Bescheidenheit, und Inspiration
- Hans (John, Giovanni), der Heilige,
Schutzgott der Menschen, Gott des Glaubens
- Xshtosh, Herr der abtrünnigen
Dämonen, Gott der Reue und der Gnade
- Navriel, Hüter des Himmlischen
Schlüssels und Anführer der Himmlischen Wächter
4.) Himmlische Stufen
Obergötter
und Götter haben die höchste Vollendung erreicht.
Sie können die magische Kraft aus der Anbetung anderer im
vollem Umfang und für sich nutzen. Sie haben absolute Bewegungsfreiheit
im Universum. Sie können ihre Aufmerksamkeit auf sehr viele
Orte im Universum richten, vor allem innerhalb ihrer Domäne,
und sehen was dort los ist.
Halbgötter
sind auf der letzten Stufe vor der Göttlichkeit. Sie können
nur ein Bruchteil der Kraft durch die an sie gerichtete Anbetung
für sich nutzen. Sie haben nur absolute Bewegungsfreiheit
in ihrer Domäne. Sie können ihre Aufmerksamkeit nur
auf einen Ort im Universum richten, um zu sehen was dort los ist.
Engel/Dämonen
sind nichts anderes als (vom Kreislauf der Wiedergeburt) erlöste
Seelen von höherem Rang und Macht, allerdings mit allen Einschränkungen
nichtgöttlicher Seelen. Sie können immateriell nach
belieben die Ebenen wechseln. Auf der materiellen Ebene können
sie sich für kurze Zeiten materialisieren.
Unsterbliche
sind erlöste Seelen, die möglicherweise noch in einem
materiellen Körper stecken, welches nicht altert. Häufig
habe sie auch viele Immunitäten. Nach ihren Tod können
Sie entweder zu ihrem Gott gehen, oder sie können nach etwa
1 Jahr in ihrer alten Form auf einer materielle Ebene wiederauferstehen.
Niedere Unsterbliche
haben einen Körper der nicht über ein mittleres Alter
hinaus altert. Sie haben die endgültige Stufe ihrer mentalen
Charakteristika erreicht, und brauchen sich nicht mehr weiter
reinkarnieren. Wenn sie dies aber freiwillig tun, ändern
sich nur ihre körperlichen und nicht ihre mentalen Charakteristika.
Sterbliche sind
die weitaus überwiegende Mehrheit der Bewohner der materiellen
Ebene, die immer noch im Kreislauf der Reinkarnation stecken.
Zwar sind einige dieser Seelen auch in den nichtmateriellen Ebenen
zu finden, doch ist ihr Aufenthalt dort meist nur temporär.
Dort warten sie auf die nächste Wiedergeburt, mit der sie
neue, meist fortgeschrittenere Charakteristika bekommen können.
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